Donnerstag, 9. November 2017

Die Entstehung eines Lieblingsteils

Wenn ich gefragt werde, was ich am Nähen so liebe, dann antworte ich "anschließend etwas in den Händen halten zu können, dass ich selbst erschaffen habe". Wenn ich dies noch weiter ausführen darf, dann erzähle ich, dass ich aus einer Bahn Stoff etwas genau nach meiner Vorstellung fertigen kann. 

Manchmal gibt es für meine Vorstellung kein fertiges Schnittmuster oder ich will mir nicht den 231. Schnitt kaufen, der nur ein Mü anders ist, als einer aus meinem Bestand. Dann passiert, woran ich euch letzte Woche nahezu live in den Instagram-Storys teilhaben lies: Wildes, systematisches Schnittgebastel, dass ich nicht selten auch nach stundenlanger Arbeit nochmal komplett über den Haufen werfe, weil die Lösung meines "Problems" doch näher lag als ich dachte. Aber lest selbst...


Vom "Stoffencircus" in Hamm - wo ich natürlich nur zum "gucken" hin wollte... ist klar ;-) - habe ich mir ein Stück Wollstoff mitgebracht. "Gekochte Wolle!", meinte der liebe Holländer zu mir. 20 Euro für einen Abschnitt von mindestens 2m Länge - da musste ich zuschlagen. Zumal ich wusste, dass ähnliche Stoffe schnell bei 20 Euro pro Meter liegen!

Was daraus werden sollte, war sofort klar: Ein Kuschelmantel!



Dann kam es zu meinem Schnittgebastel. Ich wollte einen Schnitt, der so einfach ist, wie der Basic-Strickmantel von Kibadoo, der die Optik eines Duffle-Coats (ähnlich BurdaStyle 111-112011-DL) hat und unbedingt die Kapuze vom "Käpykuusi"-Mantel (Ottobre 6/2012), da die so schön fällt.

Nachdem ich schon jammernd und fluchend den Schnitt vom Burda-Mantel abkopiert hatte (das U-Bahn System von Tokio ist nichts dagegen!) und ihn an die gewünschte Kapuze angepasst hatte, musste ich feststellen: Die Ärmelausschnitte waren schon in Gr. 36 gigantisch und viel zu groß für mich. Aber ich hatte da mal vom alten Herrn ein Buch zur Anpassung von Schnittmustern bekommen und immer wieder hatte er gemeckert, dass ich da ja doch nicht reinschauen würde. Jetzt war seine Stunde gekommen!

Im Buch fand ich sämtliche Grundanleitungen zum Nähen, Ändern und Anpassen von Schnittmustern und eine ganze Doppelseite zur Ärmel-Anpassung. Alles wird erklärt, außer wie man die Armkugel anpassen muss, wenn man den Ärmelausschnitt verkleinert... 


Jetzt hatte ich zwei Möglichkeiten: Entweder versuchen anzupassen und den Stoff notfalls komplett verschneiden oder nochmal von vorne anfangen und vielleicht einfach den Basic Strickmantel anpassen? Ich machte die Tür vorm entstandenen Chaos zu und ging nochmal eine Nacht drüber schlafen.

Nach total lieben, nächtlichen Brainstorming mit Claudi alias Frau Liebstes setzte ich am nächsten Tag nochmal an. Nun nahm ich tatsächlich den Schnitt vom Basic Strickmantel (Kibadoo) und änderte ihn so, dass die Kapuze vom "Käpykuusi"-Mantel dran passte.
Der Zuschnitt war schnell erledigt und das Nähen im Vergleich zur Zeit, die ich für die Schnittfindung aufgewandt hatte, ein Witz. 


Wie ihr auf dem ersten Bild sehen könnt, hat der Wollstoff eine wunderschöne Strick-Innenseite, die zum Überfüttern viel zu schade gewesen wäre. Daher hatte ich mir den Mantel auch nur zum Überziehen und nicht als wirklichen Jackenersatz vorgestellt. Bei der ersten Anprobe spürte ich aber direkt die wärmende und isolierende Eigenschaft des Wollstoffs. Jetzt überlegte ich, den Mantel doch als Jackenersatz tragen zu wollen. Dann würde ich ihn aber auch gerne komplett schließen wollen... 



Ich hatte den Saumstreifen am Vorderteil vom Basic Strickmantel weggelassen und somit fehlte es mir jetzt im Hüftbereich der Überschlag  und insgesamt Weite um den Mantel schließen zu können. Wieder hatte ich zwei Möglichkeiten... Entweder ich verzichtete auf die Option, den Mantel schließen zu können und wäre fertig gewesen oder ich ändere die Vorderteile unterhalb der Tascheneingriffe... Ein leises seufzen, Lokalisation der Knackpunkte, Anpassung des Schnittteils, Probestecken, untere Vorderteile mit Anpassung neu zugeschnitten, Trenner in die Hand und Tatort an.

In den nächsten Tagen nähte ich wieder vorwärts statt rückwärts und mein Mantel wurde fertig. Kleine Barrieren wie die zunächst zu geringe Anzahl Knebelknöpfen und knapp bemessener Kordel seien an dieser Stelle erwähnt, sollen die Geschichte aber nicht weiter in die Länge ziehen. Fakt ist, mein Mantel ist nun fertig. Er ist genauso, wie ich ihn haben wollte und ich liebe ihn. 


Warum ich heute vom Entstehungsprozess meines Mantels erzählt habe...

Momentan habe ich das Gefühl, alles soll schnell gehen und niemand will mehr Fehler machen. Ja, es wird sogar gestöhnt, wenn Dinge gezeigt werden, die nicht exakt nach Schnittmuster genäht wurden und damit nicht einfach nachzunähend sind. Für alles werden Anleitungen gesucht, für jede Anpassung eine Erklärung, für jede Änderung eine Begründung und vor allem mit jedem noch so kleinen "neuen" Detail kommt ein neuer Schnitt. Ist das nicht zumindest teilweise ein Widerspruch zur so oft genannten Kreativität und der Individualität? Was heißt eigentlich einzigartig? Geht es heute nur noch um das Endprodukt? Auch Mira hat sich dazu Gedanken gemacht. Ich bin inzwischen der Ansicht, wer nicht trennt, näht nicht richtig. 

Wenn du nähst, warum nähst du? 

Ich hoffe für diese leicht provokanten Gedanken zerfleischt ihr mich nicht. Es ist meine Beobachtung der Nähwelt.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Grundlage des Mantels ist der Basic Strickmantel von Kibadoo
  • Auf den Saumstreifen an den Vorderteilen wurde verzichtet, daher ergab sich beim Schließen des Mantels ein Problem mit der Weite im Hüftbereich
  • Die unteren Vorderteile des Basic Strickmantels wurden etwas ausgestellt zugeschnitten um an Weite zu gewinnen.
  • Die Kapuze ist nicht im Schnitt enthalten, sondern basiert auf dem "Käpykuusi"-Mantel (Ottobre 6/2012)
  • Zum Ansetzen der Kapuze wurde der Schnitt vom Basic Strickmantel von mir angepasst

  • Das Shirt ist genäht nach dem Schnitt Betula von Fabelwald
  • Das Tuch habe ich bereits hier vorgestellt



Montag, 30. Oktober 2017

Restekisten-Reduzierung: Eine Lotty für die große Feldmaus


Scheitert das Bloggen sonst oft am Bildmaterial, ertrinkt meine Festplatte aktuell darin. Ich könnte jeden zweiten Tag etwas neues zeigen und trotzdem wäre der Blog die nächsten Wochen gut gefüllt. Unter Druck kann ich nicht schreiben und anscheinend reicht die Fülle an Bildmaterial, die ich hier noch zeigen mag, schon aus, um meinen Schreibfluss lahm zu legen.

Ich schreibe hier so gerne vom drum herum, was mir aufgefallen ist, was mich beschäftigt und was gerade so Sache ist. Momentan finde ich dafür nie die richtigen Worte. So bleibt es heute nochmal bei "Das habe ich genäht, deshalb habe ich das so und so gemacht und vielleicht gefällt es dir ja..." ;-)



Beim Ausmisten der Restekiste fand ich noch ein etwas größeres Reststück von dem Sweat mit dem Blumenprint, aus dem ich mir mal eine Malotty nach Ki-ba-doo genäht habe. Ich bin zwar auch der Meinung, dass Kinder ruhig wie Kinder angezogen sein dürfen, weiß aber auch um die Vorlieben der Grau-rosa-Mama und, dass sowas cooles der großen Feldmaus auch einfach super steht.

Aus dem Reststück bekam ich dann noch so gerade eine kleine Lotty in Gr. 92 raus, die ich allerdings auf normale Shirtlänge verlängert habe. Mit hervor blitzendem Top, wie der Schnitt eigentlich gedacht ist, fand ich es für die große Feldmaus noch nicht so praktisch und jetzt im Herbst auch zu luftig. Daher habe ich dem Schnitt auch einen normalen Ausschnitt eingezeichnet und ein Halsbündchen verpasst.


Nun können die große Feldmaus und ich Partnerlook tragen, wenn wir das nächste mal Eicheln im Gullydeckel versenken.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Das Oberteil ist genäht nach "Lotty" von Ki-ba-doo
  • Die Länge des Oberteils habe ich um ca. 4 cm verlängert
  • Mit normalem Halsausschnitt und Halsbündchen ist der Schnitt auch herbsttauglich
  • Den Stoff habe ich vor Ort gekauft

Dienstag, 24. Oktober 2017

Restekisten-Reduzierung für die kleine Feldmaus

Ich bin leidenschaftliche Schnittteile-Puzzlerin. Daher kann ich beim Stoffbedarf meistens etwas einsparen. So bleibt aber auch immer ein Rest übrig, der zu klein ist um daraus noch etwas für mich zu nähen, aber zu schade ist um ihn wegzuschmeißen. So landet fast jeder Stoffschatz bzw. seine Überreste im Zwischenlager Restekiste...

Meine Nähliste ist immer gut gefüllt aber meine Zeit knapp. Daher fehlt mir zum Nähen für Sternenkinder und Frühchen, wofür sich die meisten Stoffreste noch eignen würden, einfach die Zeit. Bei der großen Nähzimmer-Aufräum-Aktion habe ich mir dann selbst ein Ultimatum gesetzt: Stoffreste, die bis zum Ende der Weihnachtsferien nicht vernäht sind, werde ich für diese Zwecke spenden. 



Vor dem Lillestofffestival habe ich mir dann aber doch mal ein paar besondere Reststücke aus der Kiste gezogen und daraus Kleinigkeiten für die Feldmäuse zugeschnitten.

Der verspielte Sweat ist ein ganz alter Stoff von Hilco, den ich mal von einer lieben Bloggerkollegin geschenkt bekommen habe. Daraus wurde im Jahr 2012 ein Hoodie nach dem Schnitt Kanga von Jolijou, den ich immer noch sehr liebe, und aus den letzten Resten nun noch ein Set bestehend aus der Checkerhose Klimperklein und einem dazu passenden Halstuch. Beides sieht an der kleinen Feldmaus und über einem weißen Body getragen einfach super süß aus. 


Wo ich gerade dabei war, habe ich noch die Wendebindemütze aus dem Buch "Nähen mit Jersey - Kinderleicht" von Klimperklein ausprobiert. Dazu gab es noch jeweils passende Halstücher wovon es ja bekanntlich nie genug geben kann. 





Diese kleinen Projekte waren perfekt für das Lillestofffestival, da ich mit diesen schnellen Projekten natürlich ordentlich Stückzahl geschafft habe und somit neben den ganzen tollen Gesprächen trotzdem das Gefühl hatte, richtig was geschafft zu haben.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Der Sweat ist ein ganz alter Stoffschatz-Rest von Hilco
  • Die Hose ist nach dem Schnitt "Checkerhose" von Klimperklein genäht
  • Die Halstücher sind nach meinem eigenen Schnitt genäht
  • Die Mützen sind nach dem Schnitt "Wendebindemütze" aus dem Buch "Nähen mit Jersey - Kinderleicht" von Klimperklein genäht

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Betula - mein neuer Lieblingsschnitt für den Herbst

Ich mag den Herbst. Ich mag die saubere Luft mit dem Geruch von Laub und Kastanien, die bunt gefärbten Bäume, endlich wieder vernünftige Temperaturen zum Laufen und ganz besonders die kuschelige Mode zu dieser Zeit. Was gibt es schöneres, als sich endlich wieder die flauschigen Riesenschals, die fast einer Tischdecke gleichen, um den Hals zu schlagen, die Schultern zu heben und das Gesicht tief darin zu versenken... 



Ohne Kuschelschal verlasse ich in der kalten Zeit selten das Haus. Dazu trage ich am liebsten leger geschnittene, locker fallende Oberteile ohne Kapuze aber mit laaaangen Ärmeln wie die von meinem neuen Betula-Pulli. 

Der Schnitt Betula ist von Fabelwald. Ein Label das mir zugegeben erstmal gar nichts sagte, aber die Bilder des instagram-Profils kannte ich und so stellte sich heraus, dass niemand geringeres als Steffi von "Herzekleid" dahinter steckt. Ihr folge ich in der Tat schon sehr lange, da ich ihre große Liebe für dunkelblau und schlichte Kleidungsstücke teile. Wie mir entgehen konnte, dass sie ein Co-Label hat, eigene Schnitte rausbringt und sogar schon Nähbücher veröffentlicht hat ist mir ein Rätsel, aber ich freue mich total, dass ich nun im Bilde bin und von ihrer kreativen Ader profitieren kann.


Haben die Selbernäher unter euch mal gezählt, wie viele Schnittmuster sie besitzen? Ich habe mal nur die Schnittmuster für Bekleidung genommen und kam grob überschlagen auf 200, in Worten ZWEIHUNDERT! Schnittmuster. Davon alleine 130 Ebooks! Als ich dann überlegte, wie viele ich davon tatsächlich schon mal genäht habe, wurde mir ganz übel...
Ich wäge daher sehr genau ab, ob ich diesen und jenen neuen schnitt wirklich brauche oder ob sich vielleicht auch ein altbewährter neu anpassen lässt. 

An Betula kam ich allerdings wirklich nicht vorbei, denn Schnitte mit Raglanärmeln sind bei mir in der Unterzahl und besonders das Designbeispiel von Sprungfaden, dass ich auch auf dem diesjährigen Lillestofffestival bewundern durfte, hatte es mir angetan.



Der Schnitt ist ein locker-weit sitzender gerade geschnittener Pullover mit unterschiedlichen Ärmel- und Abschlussvarianten. Besonders raffiniert und auffallend sind die geschlitzten Bündchen, die auch ich genäht habe. Lediglich der Ausschnitt mit Beleg ist meine eigene Bastelei. Diesen habe ich mir vom Schnittmuster selbst gezeichnet. 

Den schönen Sweat mit den horizontal verlaufenden Rippen in diesem wunderschönen Herbstfarbton habe ich auf dem Lillestofffestival gekauft. Leider kann ich ihn online nirgends finden und weiß auch nicht wie er heißt. Vielleicht kann mir da jemand helfen? Er ist jedenfalls perfekt für meine Betula und die ist ein absolutes Lieblingsteil.

Liebe Grüße, Nadine

Kurz gesagt:
  • Das Oberteil ist nach dem Schnitt Betula von Fabelwald genäht
  • Inspiration war mir die tolle Betula von Sprungfaden
  • Den Beleg für den Halsausschnitt habe ich mir selber erstellt und ist nicht im Schnitt enthalten
  • Den gerippten Sweat habe ich bei Lillestoff gekauft. Die genaue Bezeichnung weiß ich leider nicht
  • Verlinkt bei RUMS

Montag, 9. Oktober 2017

Sie kann auch Taschen!

 Wer nur zufällig den Weg hier her findet, der wird doch sicher denken, dass ich nur Kleidung nähe. Man muss schon ziemlich weit zurück blättern, um von mir genähte Taschen zu finden. Die kleinen Mäppchen wie die Pythagolas zähle ich da jetzt mal nicht zu. Dabei nähe ich so gerne Taschen, allerdings mit einem ungeheuren Perfektionismus... 

Und der ist Grund für diese sehr spärliche Präsenz von Taschen hier. 



Taschen müssen bei mir Stand haben, griffig und robust sein. Um es auf den Punkt zu bringen, das heißt bügeln, bügeln, bügeln! Das bedeutet schon bei der Stoffauswahl ein besonderes Augenmerk. Denn nicht jeder Stoff ist für das Aufbügeln von Volumenvlies, Schabracke und Co. geeignet, aber nur so ist eine Tasche mehr als ein Stoffbeutel.

Das wusste ich zu Beginn meiner Nähkarriere nicht. Oder besser gesagt, ich habe es ignoriert. Denn als Schülerin mit einem so teuren Hobby wie Nähen taten mir 7-10 Euro pro Meter Bügelvlies zu Stoffen, Reißverschlüssen, Verstellern und Gurtband schon ziemlich weh. Ich merkte jedoch bald, dass diese Stelle zum Sparen die falsche war und seit dem kaufe ich lieber mal etwas weniger oder günstigeren Stoff, als aufs Bügelvlies zu verzichten. 



Für ein Stelldichein mit dem Bügeleisen muss ich trotzdem ziemlich motiviert sein, dass heißt, ich muss von dem gesamten Projekt völlig überzeugt sein. Ansonsten schiebe ich sie ewig vor mir her... Wie die Tasche für meine Patentante, die sie sich schon seit langer, langer Zeit von mir wünscht. 

Ich wusste, dass sie eine bunte Tasche erwarten würde. Ich wusste aber auch, dass sie eine solche nie im Alltag tragen würde. Somit stellte mich die Materialfrage vor eine große Aufgabe, für dessen Lösung ich mir die Zeit nahm, die sie brauchte. Wie lange das war, schreibe ich jetzt besser nicht. Was ich an Stoffen im Regal hatte gefiel mir alles nicht. Lediglich Paspel, Gurtband und Schieber hatte ich für diese Tasche schon gehortet. Immer wieder durchsuchte ich das Regal mit Webware erfolglos nach DEM Stoff, bis ich eine große Rolle mit diesem strukturierten grau und schwarz verwebtem Stoff entdeckte. DER wars! Ab diesem Moment hatte ich die perfekte Tasche für meine Patentante klar vor Augen. Schlagartig brauchte ich braunes Kunstleder passend zum Gurtband, das wenn man es mal braucht, natürlich nicht da ist. Es musste aber unbedingt dieses Leder sein... Ich tat also, was ich schon längere Zeit nicht mehr getan hatte: Stoffläden abklappern. 



Im Stoffladen der Nachbarstadt, wurde ich zum Glück fündig und der Näh-Flow setzte ein... 

Die Schnittwahl schien sie anfangs so leicht, war dann doch nicht so leicht. Prinzipiell sollte die Tasche in der Art wie die "Alles drin"-Tasche von Farbenmix werden, jedoch gefielen mir dort die Proportionen und der eingesetzte Boden nicht. Kann ich nicht eeeeeinmal einen Schnitt nähen, ohne aus ihm doch was anderes zu machen?! - Anscheinend nicht. Ich nahm der kleinen Taschenversion also an Höhe und zeichnete dem Schnitt einen einfachen Boden ein. Ihr wisst schon, der mit den ausgeschnittenen Ecken. Gibts dafür eigentlich eine Bezeichnung für? Dann teilte ich den Schnitt für Leder- und Stoffteil und legte los.


Mit jeder Naht wuchs meine Begeisterung für dieses Projekt. Was mit einer Nähmaschine im Haus alles möglich ist, dachte ich mir so nebenbei. Eine richtige Business-Tasche hing ich mir anschließend über die Schulter. Nur im Inneren fand ich, täte ihr etwas Farbe gut. Dort versteckt sich auch noch ein kleines Geheimfach für Kleinkram. Die Länge der Träger habe ich so gewählt, dass die Tasche einerseits tussimäßig einseitig unter dem Arm getragen werden kann, andererseits aber auch Quer und als normale Seitentasche.

Obwohl ich eher der sportliche Typ bin und kleine Umhängetaschen bevorzuge, hätte ich diese Tasche letztlich selber gerne behalten. Bei der Freude meiner Patentante, die besagte Tasche direkt mit ihrer neuen Lieblingstasche titulierte, konnte ich sie dann aber doch sehr guten Gewissens abgeben, natürlich nicht ohne nochmal darauf hinzuweisen, dass Lieblingstaschen über einen bestimmten Zeitraum hinaus deutliche trage- und Gebrauchsspuren aufweisen ;-)

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Der Schnitt basiert auf der kleineren Version der "Alles drin"-Tasche von Farbenmix, allerdings wurden Taschenhöhe und Boden abgeändert. 
  • Für den genannten Stand sorgen Freudenbergs H250 aufgebügelt auf der linken Seite vom Außenstoff und H630 aufgebügelt auf der linken Seite vom Futterstoff.
  • Stoff, Bügeleinlagen, Paspel und Kunstleder habe ich vor Ort gekauft.
  • Gurtband und Metallzubehör wurde mir von Snaply zur Verfügung gestellt.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

"Einhörner mag ich nicht!" - Die Weste


Im letzten Post habe ich von der Einhorn-Kollektion erzählt, die ich für mein Lieblingsmädchen nähen wollte, die aber nicht auf Gegenliebe traf. Nun passen die Teile meiner kleinen Freundin Yvi und so habe ich heute nochmals einen Flashback für euch.

Wir sind im Jahr 2013 und wer Kindersachen näht, näht Farbenmix!
In diesem Jahr erschien dort der Schnitt für die pfiffige Mädchenweste "Viktoria". 

Neulich kam mir zu Ohren, dass die Nähmamis von heute Farbenmix gar nicht mehr kennen würden?! Ich hoffe dem wirke ich hier regelmäßig ein bisschen entgegen, denn Farbenmix hat wirklich schöne und vor allem kindgerechte Schnitte für Anfänger bis hin zu den Könnern. Kaum ein anderer Shop hat beispielsweise mehr Auswahl an Schnittmustern für Jacken, Mäntel und Westen, sowohl für Jungs als auch für Mädchen! Und der große Farbenfix-Vorteil: Ihr wisst nicht, ob ihr euch einen bestimmten Schnitt zutraut? Die Anleitungen zu den Farbenmix-Papierschnitten könnt ihr euch bereits vor dem Kauf online ansehen und klappt es so gar nicht, schreibt ihr eine Email und bekommt schnell fachkundigen Rat. 


Ich fand den Schnitt einsame spitze und da ich noch etwas Microplüsch und Taslan (ein wasserabweisender Baumwollstoff) im Regal hatte, sollte die Weste Teil der geplanten Einhorn-Kollektion werden.

Die komplizierte Verbindung von Außenstoff und Innenfutter, die bei vielen Westen-Schnittmustern für einen ordentlichen Knoten im Kopf sorgt, wird bei der Viktoria-Weste von vorn herein übergangen und die Armausschnitte eingefasst. Obwohl die Weste an sich schon eine schöne Form hat, kann sie im Rücken mit Bindebändern noch beliebig tailliert werden. 



Da das Lieblingsmädchen ja schon bei dem Kuschelpulli verweigerte, blieb es damals bei diesen beiden Kleidungsstücken. Yvi kann davon zum Glück nicht genug kriegen und so erweitere ich ihr diese Kollektion von Zeit zu Zeit. Ein puff-pinkes Plüschteil muss ich euch auch unbedingt noch zeigen und wenn es nach Yvi geht, dann näht ihr Kindermädchen ihr auch noch eine Winterjacke - natürlich mit Einhörnern!

Liebe Grüße, Nadine

Kurz gesagt:

  • Alle Infos zum Pulli und was es mit "Einhörner mag ich nicht!" auf sich hat, erfahrt ihr im Post zuvor.
  • Die Weste ist genäht nach dem Schnitt "Viktoria" von Farbenmix (Genähte Größe 122/128 bei Körpergröße 116cm)
  • Als Außenstoff habe ich Taslan verwendet, das Futter ist Microplüsch
  • Wo ich die Materialien gekauft habe, weiß ich leider nicht mehr
  • Die Stickdatei für die Stickereien habe ich bei Kunterbuntdesign gekauft

Samstag, 30. September 2017

"Einhörner mag ich nicht!" - Der Kuschelpulli

 

Als Susanne von Hamburger Liebe 2013 die ersten "Lenis Dream"-Stoffe vorstellte, war es um mich geschehen. Auch bei meinem Lieblingsmädchen würde ich damit sicher punkten, dachte ich, orderte ein paar Meter Mädchentraum-Stoff und begann im Kopf eine ganze Kollektion zu nähen. 

Den Anfang machte ein Kuschelpulli nach Lina von Ki-ba-doo samt Kragenerweiterung. Das Ganze eine Nummer größer zugeschnitten, als das Lieblingsmädchen damals trug, da der Schnitt ja eigentlich für dehnbare Jerseys und nicht für Sweat ausgelegt war. Genau genommen war dies nicht meine Idee. Sarah von Mädchenkram hatte ihrer Tochter, der wir dieses wunderbare Design überhaupt zu verdanken haben, nämlich genau so einen Pulli genäht. Da mein Lieblingsmädchen damals gerade die "Ich bin jetzt Schulkind und ab sofort cool"-Phase durchlebte, war ich der Überzeugung mit den sparsam gesetzten Einhorn-Aktzenten auch bei ihr einen Volltreffer zu landen. 


Ich also in großer Hoffnung im nächsten Moment den Titel "Weltbeste Lieblingsnachbarin" abzustauben, wurde jedoch mächtig enttäuscht. "Einhörner mag ich nicht!", sagte das Lieblingsmädchen und ich wusste, verhandeln hilft da nicht. Ich nahm den Pulli also wieder mit ins Nähzimmer wo er fortan auf seinen großen Auftritt wartete. 

Glücklicherweise lernte ich zwischenzeitlich aber den wohl größten Einhorn-Fan kennen. Anfang des Jahres habe ich sie euch hier schon mit ihrem magischen Geburtstagskleid vorgestellt. Vier Jahre nachdem ich den Pulli genäht hatte, wuchs Yvi endlich in die Teile der Einhorn-Kollektion und diesmal sollte die Arbeit belohnt werden.


So wurde ich damit zwar nicht zur "Weltbeste Lieblingsnachbarin", dafür aber Kindermädchen mit den "besten Kindersachen ever after".

Liebe Grüße, Nadine

Kurz gesagt:
  • Schnittmuster ist "Lina" von Ki-ba-doo
  • die Kragenerweiterung findet ihr bei Claudi im Blog
  • Aus Sweat solltet ihr mindestens eine Nummer größer nähen! (Yvi trägt aktuell Gr. 116, die Lina ist eine Gr. 134/140 und wächst noch eine Weile mit)
  • Der wunderbare Einhorn-Jersey ist nach dem Design von Hamburger Liebe und leider nur noch schwer zu bekommen. Wenn jemand noch welchen abgeben mag, Yvi würde sich freuen! -> Email an mich!
  • Die passende Stickdatei habe ich bei Kunterbuntdesign gekauft

Donnerstag, 21. September 2017

Blusen-Nähliebe

Noch zwei einhalb Wochen, dann ist es wieder vorbei mit dem Lotta-Leben und dem sanften Start in den Tag. Ich habe diese vorlesungsfreie Zeit genossen wie noch nie und werde sie auskosten bis zur letzten Sekunde. Den Anfang machte eine große Aufräum-Aktion im Nähzimmer. 4 Tage hatte ich mich dort nahezu verbarrikadiert. Wo endlich wieder alles an seinem Platz ist und mein Zuschneidetisch dank riesiger Platte nun auch wirklich einer ist (Nie mehr Bodenarbeiterin!), bekam ich direkt wieder Lust mich dort auszutoben. 

Neben vielen kleinen Projekten konnte ich endlich auch ein großes Projekt von meiner Nähliste streichen: Eine Karo-Bluse wie die von Danie, in die ich mich unsterblich verliebt hatte!



Anfang Mai habe ich hier voller stolz meine erste, selbstgenähte, richtige Bluse gezeigt. Ja, so ein Projekt ist schon etwas anderes als der x-te Pulli den ich mir sonst mal Abends nähe, wenn ich verdrängt habe, rechtzeitig die Waschmaschine anzustellen...

Das fängt schon beim Zuschnitt an. Vorwaschen ist das oberste Gebot bei so einem Projekt! Ich wasche längst nicht alle Stoffe vor, aber tagelanges nähen, ein perfektes Ergebnis in den Händen halten und nach der ersten Wäsche nicht mehr tragen können ist so richtig blöd. Aus Fehlern lernt man.


Als Schnitt habe ich wieder die "Nameless Bluse" von Sewera verwendet. Der große Vorteil gegenüber der viel erwähnten Cheyenne Tunika ist der unkomplizierte Zuschnitt und die logisch aufgebaute Anleitung. Auch bei der Namelessbluse muss man den ein oder anderen Schritt vor der Ausführung langsam durchdenken, aber ich muss nicht ständig darüber nachdenken, wo ich mit welcher Nahtzugabe zuschneiden und nähen muss. Das schreckte mich nämlich von der Cheyenne Tunika ab, auch wenn die dank "Wiener nähten" von innen noch einen Tacken hübscher ist, als meine, die nur mit der Overlock versäubert und abgesteppt ist. 

Die Passform der Nameless Bluse ist toll, lediglich die Ärmellänge sollte unbedingt überprüft und ggf. angepasst werden. Mir wären ein ganzes Stück zu kurz gewesen. Für mich habe ich Größe 32/34 genäht. 

Das Nähen ging schon wesentlich schneller als bei meiner ersten Bluse. Ganz ohne Nahttrenner kam ich aber auch diesmal nicht aus. Man muss schon ganz genau und Schritt für Schritt nach der Anleitung nähen, trotzdem finde ich, dass sich jeder der gerade Nähte nähen kann in der Lage ist, so ein Projekt umzusetzen. Es erfordert Ausdauer und Präzision, aber es ist kein Hexenwerk. 


Mir hat das Entstehenlassen der Bluse jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht und ich freue mich wahnsinnig über das tolle Ergebnis. Mit der kleinen Stick-Applikation ist sie obendrein noch Oktoberfest tauglich. Fürs Nähen eines Dirndls bin ich nämlich auch in diesem Jahr zu spät dran... aber irgendwann, irgendwann nähe ich mir auch ein richtiges Dirndl!

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Die Bluse ist genäht nach Schnitt und Ebook "Nameless Bluse" von Sewera
  • Die Stick-Applikation ist aus der "Alpenschick"-Stickserie von tinimi
  • Stoffe und Zubehör habe ich allesamt vor Ort gekauft
  • Baumwollstoffe vor dem Vernähen zu Hemd und Bluse UNBEDINGT vorwaschen!
  • (Verlinkt bei RUMS)

Donnerstag, 14. September 2017

Ein Familien-Taufkleid


Am Sonntag wurde die kleine Feldmaus getauft. In dem wunderschönen Leinen-Taufkleid, in dem auch schon ihre große Schwester vor knapp 2,5 Jahren getauft wurde und das ich der Familie damals genäht habe. 

Eigentlich gibt es in unserer Gemeinde ein Taufkleid, dass für die Taufen genutzt wird. So braucht nicht jede Familie ein Taufkleid anschaffen, welches im Gottesdienst doch nur kurz aufgelegt wird. Natürlich sinnvoll, aber ich wollte doch unbedingt ein Taufkleid nähen... 


Als ich noch zur Schule ging besuchten wir das Kloster Dahlheim in dessen Museum ein wertvolles Leinen-Taufkleid hing. Dieses war übersät mit den eingestickten Namen und Daten der Täuflinge, die dieses Kleid getragen haben. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, warum wir eigentlich dort waren, aber dieses Kleid habe ich immer noch vor Augen.

Die Taufe der großen Feldmaus rückte damals näher und ich fragte nochmals, ob ich wirklich kein Taufkleid nähen soll und da fand auch unsere Graurosamama, dass es vielleicht doch ganz schön wäre ein Kleid in der Familie zu haben - Na also!
Zum Glück waren wir uns ziemlich einig, wie das Kleid werden sollte. 
In der Ottobre 1/2014 fanden wir einen Schnitt der uns beiden zusagte. Ein klassisches Leinenkleid mit Biesen und Bubi-Kragen sollte es werden. 



Dass Ottobre-isch oft schwer zu verstehen ist wusste ich ja, aber beim Nähen der Biesen war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich jetzt an mir oder an den schwedischen Schnitterstellern zweifeln sollte...
Letztlich habe ich zig mal am Schnitt nachgemessen, dann nur noch das Prinzip übernommen und unserem Kleid die Biesen verpasst. Als Eyecatcher bekam das Kleid einen Lochsaum, durch den Schleifenband gezogen werden kann. 

Da die Kleider bei uns auch nur übergelegt werden, kann unser Kleid hinten über die gesamte Länge geknöpft werden. So wurde es in den Gottesdiensten zumindest halb angezogen und dann für die anschließenden Familienfotos mit Täufling einfach geschlossen. 


Ich finde es total schön wenn ich unseren Nachbarsfamilien solche Dinge nähen, und sie auch fotografisch immer wieder begleiten darf. Irgendwann werden sich die große und die kleine Feldmaus Fotos ihrer Kindheit anschauen, die ich eingefangen habe und sich in Kleidungsstücken sehen, die ich für sie angefertigt habe. Wenn sie dann einmal selbst Kinder haben, werden sie diese vielleicht sogar in dem Kleid taufen lassen, dass ich zu ihrer Taufe genäht habe. So haben wir uns das jedenfalls überlegt, die Graurosamama und ich. 

Jedes Kind, das mit diesem Kleid getauft wurde soll, wie das Kleid im Museum, mit einer Stickerei im Kleid verewigt werden und dies damit zu einem richtigen Familienschatz werden. Mit der Taufe der kleinen Feldmaus finden sich nun schon zwei Stickereien auf dem Kleid und ich hoffe, es kommen noch einige hinzu.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:



  • Der Schnitt zum Taufkleid ist aus der Ottobre 1/2014.
  • Das Zuschneiden und Nähen der Biesen war typisch ottobre-isch schlecht erklärt.

Donnerstag, 7. September 2017

Häkel-Esel Kasimir


Ich habe es ja gesagt, einmal dem Häkeltier-Wahn verfallen, kann man nicht mehr aufhören kleine Wesen zu erschaffen und so erblickte auch Kasimir das Licht der Welt. 

Kasimir ist nach der kostenlosen Anleitung von Hobby uncinetto gehäkelt, die Vanni Vanilla ins deutsche übersetzt hat. Der kleine Esel war schon etwas aufwändiger, als das Amigurumi-Einhorn von neulich, aber auch in wenigen Stunden gehäkelt. Das schöne an diesen Tieren ist, dass sie fast ausschließlich mit festen Maschen gehäkelt werden und sich so nahezu blind häkeln lassen. 



Kasimir ist fast 20cm groß und war mein Travelbuddy bei meinem Trip nach München.
Davon werde ich noch berichten.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:

Montag, 4. September 2017

Symbolhaftes Taufgeschenk


Ich habe wohl jetzt das Alter erreicht, wo der überwiegende Freundeskreis aus Pärchen besteht. Nicht nur, dass nun Standart ist "+1"-Einladungen auszusprechen, einige Partner gehören inzwischen so sehr dazu, dass sie einfach in den Freundeskreis integriert wurden.

So ist das auch bei Marina und Tim, die ich unglaublich gerne habe. Deshalb habe ich beim "Ich nähe nur noch für uns" auch mal eine Ausnahme gemacht. Nicht zuletzt, weil die beiden immer die schönsten Geschenk-Ideen ausarbeiten... 



Tim ist gestern Patenonkel vom kleinen Jonas geworden und die beiden hatten ihre kreativen Hirnzellen mal wieder ordentlich in Gang gesetzt. Sie hatten sich überlegt, dass Jonas von seinem Patenonkel einen Gutschein für den ersten Schulranzen bekommen soll, symbolisiert durch einen Rucksack fürs Turnen oder Wechselzeug und der darin enthaltenen Erstausstattung fürs Frühstück außer Haus (Trinkflasche und Brotdose).

Den Turnbeutel Rucksack für dieses tolle symbolische Geschenk durfte ich dann nähen, im Wunsch der beiden mit einer Applikation von Jonas Lieblings-Pinguin drauf. 


Den Pinguin hätte ich eigentlich aus Flex-Folie plotten und aufbügeln wollen, jedoch fiel mir zu spät auf, dass ich dann nicht nur schwarze und weiße Folie bräuchte, sondern eben auch gelbe für Schnabel und Füße... Daher holte ich abermals und ganz klassisch das Vliesofix hervor und applizierte den ausgesuchten Pinguin kurzerhand. So wirkt er fast plastisch und ich glaube noch viel besser als das mit Flex-Folie der Fall gewesen wäre.

Das Geschenk war natürlich ein Knaller. Marina berichtete mir noch am Abend wie süß Jonas doch ausgesehen habe, als er mit seinen tapsigen ersten Schritten an den Händen aber mit Rucksack auf dem Rücken herum lief. Da habe ich mich gleich nochmal mit gefreut.

Liebe Grüße, Nadine


Kurz gesagt:
  • Der Turnbeutel ist 26x34cm groß und ich habe keinen Schnitt dafür.
  • Der Pinguin ist nicht geplottet, sondern klassisch appliziert.
  • Der Boden des Rucksacks ist aus Kunstleder.
  • Die Stoffe habe ich allesamt aus unserem Stoffladen vor Ort.